Lang, lang ists her…

… und viel ist geschehen…

Immerhin. Ich konnte mich beherrschen und es ist kein Schwein hinzugekommen, seit Merlin. Wer aber meine anderen Blogs kennt, weiß vermutlich, dass das durch die vorübergehende Aufzucht eines Wurfs kleiner Kätzchen, sowie die Ankunft eines enthusiastischen Junghundes in der Familie, mehr als wettgemacht wurde.

Luna war auch nicht trächtig von Merlin, wie ich zwischenzeitlich ja gemutmaßt hatte und auch darum bin ich im Nachhinein nicht böse. Sieben Schweine sind in der Tat ausreichend, insbesondere, da sie leider diesen Winter auf recht engem Raum verbringen müssen. Das Gehege im Wintergarten ließ sich leider nicht beibehalten. Dort wurde es zu zugig und feucht. Nun wohnen sie alle in der Küche. Und nachdem Luna und Merlin (die das Gehege ja zuerst bewohnten) zunächst in dem engen Käfig sitzen mussten, dachte ich mir, ich wage es einfach und vergesellschafte alle sieben.

Etwas mulmig war mir schon und ich startete das Vorhaben extra früh am Morgen – aber siehe da – es ging wirklich gut. Merlin und Max sind beide ausgesprochen verträglich. Natürlich wird mehr gebrommselt als vorher und gelegentlich wird auch mal wer gescheucht. Aber nicht ständig – nicht mal täglich. Die meiste Zeit mümmeln sie einhellig in der unteren Etage an irgendwas rum und wer seine Ruhe haben möchte zieht sich eine Weile nach oben in eines der Häuschen zurück. Funktioniert also alles prima.

Und hier sind ein paar Bilders, wie man sich das vorzustellen hat. Übrigens war die dritte (untere) Etage ursprünglich auch für die Schweindels vorgeshen gewesen. Aber nachdem ich den Fehler begangen hatte, das Babyfell darin liegen zu lassen, wurden Fell, wie auch die gesamte Etage von meinen beiden Stubentigern anektiert, die auf der Suche nach einem friedlichen Plätzchen gewesen waren.

offen-von-vorn

Hier ist der Stall gerade offen, da ich gerade frisch sauber gemacht hatte und noch am Füttern war. Man sieht Merlin, Max und Malchen.

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Als Heuraufe verwende ich so eine Weidenschaukel. Diese wird aber auch wirklich nur dann als Schauke benutzt, wenn eine passende Lage Heu drauf liegt. Leer ist es langweilig. Aber mümmelnd schaukeln… *träum* … sie lieben es einfach… *lach*

unten-von-rechts

Das hier ist die Rampe nach oben. Zunächst schüchterten sie etwas, aber als ich oben einen Weidentunnel darüber platzierte, fanden sie es super. Seitdem sausen sie drauf hoch und runter, als hätten sie nie was anderes gemacht.

obere-etage

Das ist die obere Etage. Dort sitzen sie allerdings eher selten. Ich versuche derzeit so ein grünes Ikea-Blatt (Betthimmel) zu bekommen und will ihnen das da oben hinmontieren. Ich vermute, dass es ihnen so noch zu offen ist, trotz der Häuschen.

kuschelkatzis

Dies mag als Erklärung gelten, weshalb ich meinen Katzis das Regal unmöglich wegnehmen kann…

Ansonsten gibt es nicht viel weiter zu berichten. Max macht sich weiterhin prächtig und führt nun die ganze Sippe an. Manchmal versucht Merlin erste Mucken – aber bislang nicht ernsthaft. Hoffen wir, dass es so bleibt – zumindest bis zum Sommer, wo sie ja dann wieder viel Platz haben werden um all ihre Meinungsverschiedenheiten auszutragen.

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Luna hat sich zu einer wunderhübschen Peruanerdame gemausert. Mit unglaubich seidig glänzendem Fell. Sie ist wirklich eine echte Schönheit – leider so schüchtern wie eh und je.

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Auch bei Piri dürfte es sich um einen Peruanermix handeln – ihr Fell ist ebenso lang, seidig und pflegeintensiv. Sie hat aber am Kopf nicht diese langen Strähnen – was ich völlig in Ordnung finde, denn ich liebe dieses anmutig-zarte Gesichtchen.

Das war es dann erstmal von der Schweinetruppe hier.

Viele Grüße und bis bald,

Tante Pienz

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Man darf ja träumen…

Und ich träume von einem Außengehege… Ihr findet es auf dieser Homepage:

Das Gehege findet ihr unter “aktuelle Außenhaltung” und die schönsten Meeri-Bilder, die ich bislang gesehen habe unter “Wildlife”

Ich erkläre mich hiermit grün vor Neid… Und obwohl ich mir ja auch bei allen meinen Gehegen Mühe mit der Gestaltung gebe… Aber DAS ist wirklich phänomenal! Und wenn wir denn mal unser eigenes Haus haben… *träumschwelgschmacht* … … …

Also – schaut mal rein. Ich kann es echt nur wärmstens empfehlen!

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Eingestreut

Ich habe mal wieder etwas verändert. Bis auf Weiteres hoffe ich aber, es so lassen zu können. Der Laufstall erwies sich doch als weniger praktisch, als zunächst gedacht. Bei Regen wurde das Saubermachen wirklich schwierig und wenn man bedenkt, dass insbesondere bei Regen viel gereinigt werden muss, weil die Schweinis ja nicht raus können…

So sind es jetzt nur noch gute 3qm auf denen sich die Süßen tummeln – aber sie fühlen sich recht wohl. Ich habe also den Auslauf auch eingestreut und sie fanden es anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber inzwischen ist es in Ordnung und sie sausen munter rum.

Die gemütlichen Schlafplätzchen streue ich weiter mit Hanfstreu aus und demnächst schau ich auch mal nach ein paar netten Kuschelsachen.

Und wie immer hatte ich die Kamera gezükt *klickklick*

Piri im Hechtsprung über die Hindernisse – “Hey da gibt es LÖWENZAHN!!!”

Hier der Auslauf von der Seite – mit beliebtem Kuschelkistchen und hinten dem großen Weidenkörbchen mit Dach… *g*

Max hatte erstmal gar keine Ruhe, irgendwas zu futtern. Er musste erstmal alles bis in den letzten Winkel erkunden…

Ohhh – das Lieblingshäuschen – mit Seiteneingang… *gg*

Mmmmh – ja doch… Schmeckt!

*knurspel*, *moffel*, *mümmel*, *mampf*

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… und noch ein paar Bilder von Freitag, gestern und heute

Bilder von der Vergesellschaftung am Freitag:

Polly auf dem Ausguck… da ist doch wer?!

Luna – ebenfalls seeeehr neugierig…

Piri wagt sich als erstes rüber – angelockt von dieser lecker duftenden Paprika…

Max weiß noch nicht so recht, wie ihm geschieht und wartet erstmal in seiner Ecke ab.

Hier wagt sich Piri heran.

… nachdem er Piri begrüßt hat, will er nun auch die anderen kennenlernen.

… und im Sturm erobern…

Also – es ging alles in allem recht lebhaft zu. Nicht immer zaghaft, aber insgesamt recht friedlich.

Gestern sah das Ganze dann schon so aus.

gemeinschaftlich-harmonisches Mümmeln…

Polly – etwas misstrauisch in ihrer Ecke – aber schon bedeutend friedfertiger als am Vortag.

… und ist Max nicht ein süßer Schatz?

Und das war heute – auf dem Weg nach draußen…

Eine Kiste voller Schweinchen…

… wie immer draußen: ein wüstes Wuseln…

…bis jeder sein Lieblingsplätzchen gefunden hat…

Piri und Malchen hier…

… und Luna DA!

So – das wär’s erstmal für heute.

Viele liebe Grüße von

Tante Pienz

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Der neue Innenauslauf

Das Innengehege umfasst nun 4qm, insgesamt. Ich bin noch nicht ganz zufrieden mit dem Bodenbelag. Als Isolierung von unten habe ich eine große Schranktür verwendet. Leider ist die Oberfläche viel zu glatt, als dass ich sie so verwenden könnte. Nun liegt Malervlies obenauf, der sich aber schlecht reinigen lässt und gar nicht absaugen. Ich denke ich werde bei Gelegenheit auf grünen Rasenteppich umsteigen. Also – so grünen Filz, meine ich. Mal sehen.

Das ist der neue Auslauf:

Die Baumstämme sind aus den Wald und bilden durch die Astgabelungen tolle Unterschlüpfe.

Der Waldteil steht nicht mehr quer im Raum, sondern längs an der Wand. Und dazwischen ist der Durchgang. Die Bilder entstanden vor der Vergesellschaftung von Max. Die Mädels waren zu dem Zeitpunkt noch im Loft und Max durfte sich den Auslauf erstmal allein anschaun. Darum ist da auch noch das Brett im Durchgang.

So sieht es vom Durchgang zwischen Wohnzimmer und Wintergarten aus. Die Kiste Vordergrund ist übrigens offen und darin steht ein kleines Weidenkörbchen – ein heißbegehrtes Plätzchen, ebenso wie das hinten an der Wand.

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Das Schweineloft

Diesen Teil des Innengeheges habe ich aus einem ausrangierten Laufstall gewerkelt. Der Boden war bereits beschichtet, also habe ich noch eine Lage PVC, (Reste lagen hier noch von der Renovierung in der Garage) an die Seiten getackert und nach vorn verglast.

Die Scheiben wurden inzwischen durch eine exakt passende Plastikscheibe ersetzt, die ich aus einem RAM-en eines blau-gelben Möbeldiscounters gemobst habe. Tja – so ist das hier: alles für’s Schein, müssen die Poster eben weiterhin mit Reißzwecken angepinnt werden… Hauptsache die Schweinchen haben es schön hell…

Die Etage ist der obere Teil eines nicht mehr benötigten Kellerregals. Auch hier habe ich PVC befestigt.

Noch traut sich außer Luna niemand hoch. Aber ich glaube sie stört das nicht. Sie futtert in aller Ruhe die dort versteckten Leckereien und ist gar nicht böse, wenn ihr die mal niemand abluchst…

Im Allgemeinen dient das Loft aber nicht zum Futtern, sondern zum Kuscheln und Schlafen. Vor allem das untere Körbchen steht sehr hoch im Kurs. Sogar mein kleines Wächterschwein Polly habe ich darin schon in seligem Tiefschlaf gesehen. Wer es einmal erobert hat, gibt es auch so schnell nicht wieder her – zur Not wird es mit Tuckern und Quieken verteidigt…

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Das Innengehege – Waldteil

Das Innengehege hat zwei Teile. Das hat verschiedene Gründe. Der Wichtigste war der Kostenfaktor. Von einer Freundin bekam ich dankenswerterweise einen Laufstall sehr günstig. Und die Materialien für den offenen Waldteil gab es gratis als Abfall im Baumarkt, oder ich hatte sie noch hier, wie Winkel von alten Regalbrettern. Ein anderer Grud war ein Maximum an Flexibilität, was mir jetzt zugute kommt, da ich ja einen großen Innenauslauf plane, damit auch Max – ein süßer bunter Kastrat, der voraussichtlich am Donnerstag zu uns ziehen wird – genügend Platz und Entfaltungsfreiraum findet.

Ich finde es schön, Tiere in möglichst artgerechter, naturnaher Umgebung zu halten. Was liegt da näher, als das offene Gehege mit Mitbringseln aus dem Wald zu bestücken? Die Äste und Wurzeln wurden vorher in der Sonne getrocknet und gut abgefegt. Sie bieten natürliche Verstecke und fördern die Beweglichkeit der Schweinchen. Und Tannenzweige dienen nicht nur als Versteck – sie sind auch fressbar – sehr zur Freude meiner Schweinchen…

Der offene Waldteil wird zum Füttern genutzt. Hier kann ich sehr einfach Stückchen von Hand reinreichen oder sie verstecken, so dass die Schweinis gefordert sind, wenn sie sie erreichen wollen. Ich lasse mir mit Stöcken, langen Gräsern, Wurzeln und selbstgebauten Häuschen immer wieder neue Sachen einfallen. Ein Häuschen hat z.B. kein Dach. Ich lege mit Vorliebe Haselzweige oder sehr lange Gräser als Abdeckung drauf. Am nächsten Morgen hat die sich dann meist gut gelichtet…

Mal abgesehen von diesen Kleinigkeiten werden auch bei jeder größeren Reinigung die Einrichtungsteile gewechselt. Nicht alle, aber ein bis zwei. Nur der Baumstumpf und die Tränke bleiben immer gleich.

Hier ein paar Eindrücke:


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